† Buchrezi: Die Stadt des roten Todes

Ines Caranaubahx | 08 Mai 2014 |

Titel: Die Stadt des roten Todes - Das Mädchen mit der Maske
Originaltitel: Masque of the Red Death
Reihe: Das Mädchen mit der Maske
Autor: Bethany Griffin
Buchart: Klappbroschüre
Genre: Dystopie
Teil: 1
Preis: 12,99€
Seiten: 344
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 19.11.2012
Lieblingsseiten: 18, 49
Danke an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar! ♥

Es gibt keinen wirklichen Grund dafür, ich fand einfach das es sich sehr gut angehört an :)

 Eine junge Frau zwischen Licht und Schatten, zwischen Leben und Tod
 Die Stadt ist von der Umwelt abgeschnitten, ganze Straßenzüge liegen in Ruinen. Der Regent feiert wilde Feste, während die Bevölkerung von einer schrecklichen Seuche dahingerafft wird. Nur eine kleine Oberschicht kann sich durch kostbare Masken vor der Krankheit schützen. So auch die junge Araby. Doch unter der Last einer großen Schuld sucht sie Vergessen in den Nachtclubs der Reichen. Dort begegnet ihr der faszinierende, verführerische William. Und Elliott, tollkühn, ein Revolutionär. Beide werben um Araby. Und sie muss sich entscheiden, ob sie sich dem Leben stellen und kämpfen will. Um ihre Liebe. Um Vergebung für ihre Schuld. Und um die Zukunft.

 Ich finde das Cover wirklich schön. Ich glaube es war auch einer der Gründe warum ich es mir überhaupt erst angesehen habe. Der Titel finde ich... naja, hört sich gut an, passt aber erst zu den letzten 10 Seiten des Buches.
Das Originalcover mag ich im Gegensatz nicht so sehr, da es nichts aus dem Buch wiederspiegelt außer vielleicht der Titel, da da einfach ein Mädchen mit Regenschirm ist und im Buch hat irgendwie keiner niemals Regenschirme, desswegen ergibt das nicht soviel Sinn ^^

Originalcover

Ich muss sagen den Anfang des Buches fand ich irgendwie schlecht, bzw die ersten 2 Kapitel. Es war sehr schwer in das Buch hereinzukommen und Araby war einem auf den ersten paar Seiten irgendwie direkt unsympathisch. Denn es war ein totales hin und her. Sie und ihre beste Freundin April fahren zu einem Nachtclub und Araby sieht sich die Leute auf den Straßen an. Da ist ein Mädchen das ihr totes Baby das der Seuche zum Opfer viel den "Leichenwegschaffern" aus den Händen gerissen wurde. Und erst ist Araby total pessimistisch, und denkt die ganze Zeit wie traurig sie das findet. Und dann, als würde sie das nachvollziehen können, hätte fast angefangen zu weinen, zuckte zusammen als das Baby auf die Leichenwagen geworfen wurde, wollte am liebsten die Arme ausstrecken und sowas, als wäre sie die Mutter und könnte das nachvollziehen was die Mutter durchmacht. Und zwei Zeilen später war das total vergessen, denkt nur noch an den Clubund wie sehr sie sich darauf freut.
Auch mit April. Erst sagt sie April ist ihre beste Freundin und sie würde sozusagen für April leben, dann denkt sie ein paar Seiten wiederum warum sie eigentlich die sein müsse die Zeit mit April verbringt. Das Mädchen hatte also wirklich ein paar Stimmungschwankungen, die mir am Anfang sehr auf den Keks gingen, weshalb ich auch ein paar Anläufe brauchte um das Buch zu lesen.
Am Ende kommt zwar heraus warum sie am Anfang so handelt, aber wenn man eben erst den Anfang dahat ist Arabys Verhalten einfach nicht nachvollziehbar.

Allerdings änderte sich das schlagartig nach den ersten paar Kapiteln. Araby mochte ich dann doch ganz gerne... ich weiß auch nicht. Man wusste irgendwie das da etwas war, womit sie zu kämpfen hatte, aber es wurde nie alles verraten, erst am Ende kommt alles heraus und die Puzzleteile ergeben ein ganzes. 

Als Araby wieder einmal im Club Drogen nimmt wacht sie in einem fremden Bett auf - bei Will, dem Kerl am Eingang des Clubs der immer testes ob man infiziert ist. Will, der mit den Tattoos. Araby die ein Gelübte abgelegt hat, das sie niemals etwas machen würde was ihr toter Zwillingsbruder nicht mehr erleben kann, gerät in Panik. Will allerdings sagt ihr dann er hat sie nur mitgenommen weil eine Tote im Club das Image geschadet hätte, und er keine Zeit mehr gehabt hat sie in ein Krankenhaus zu bringen. Es kam am Anfang halt sehr kühl rüber aber das änderte sich schnell.
Ich muss sagen, mit Will bin ich sofort warm geworden. Schon alleine weil er zwei kleine Geschwister hat und sie ernähren muss und all das, wovor man irgendwie wirklich Respekt entwickelt. Außerdem, ein Kerl der sich liebevoll um seine Geschwister kümmert, das ist auch irgendwie schon Zucker :D

Als Elliot später auftauchte, und April verschwand, wurde es erst richtig spannend.
Allerdings mochte ich Elliot nie wirklich, und er bewies auch zu Haufen was für ein Esel er eigentlich ist.

Der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen, es war flüssig geschrieben und alles war leicht zu verstehen, allerdings gab es am Anfang direkt ein paar Logikfehler. Was mir sehr gut gefiel, war, dass das ganze Buch voller Geheimnisse ist die erst später aufgedeckt werden, sodass man viel über die Geschichte nachdenkt und sie nicht nur vor sich hin trudelt, wobei es da hin und wieder dann allerdings doch ein paar Stellen gab die man auch hätten überfliegen können, und wo ma dachte ob es dann auch endlich mal weitergeht.

Das Ende kam total unvorsehbar. Ich dachte, das würde jetzt noch die letzten paar Seiten ein bisschen gemütlich und lagweilig werden, allerdings kam total der Showdown, es wurde wirklich extrem spannend und sehr viele Sachen passierten die man nicht erwartet hätte.

Alles in allem war ich eigentlich sehr zufrieden mit dem Buch. Es gab glücklicherweise keinen Cliffhänger und man konnte das Buch nach dem Ende gut zuschlagen und glücklich damit sein, was jetzt nicht heißt das man glücklich war das es aufhörte. Aber es war einfach so.. ein abschließendes Gefühl, die Geschichte wuselte einem nicht noch Minute später im Kopf herum oder man hatte das Gefühl es wäre zu schnell gegangen oder so. Dieses Gefühl was man halt meistens hat wenn das Buch einen Cliffhänger hat oder es zum Ende nochmal spannend wurde, aber es dann plötzlich endet. Das Erste Buch halt war fertig und das hat man gespürt. Ich habe zwar das Gefühl, Lust auf den nächsten Band zu haben, aber nicht diese Bedrängnis wie nach Cliffhängern wenn man wirklich unbedingt weiterlesen will.

Araby:
Araby mochte ich am Anfang nicht so, zum Ende hin dann allerdings schon. Sie war ein sehr gewöhnungsbedürftiger Charakter, den man entweder gut leiden oder nicht ausstehen kann. Sie hatte halt eine lange Geschichte zu erzählen und viele Geheimnisse.

April:
April kam mir am Afang total arrogant und oberflächlich vor, was sich aber ab ca der Hälfte des Buches ebenfalls legte. Da lernte man sie als nettes, junges Mädchen kennen die auch tiefsinn hatte.

Will:
Will ist immernoch mein Lieblingscharakter aus dem ganzen Buch. Er war einfach toll, und Zucker, und, gnaaah, er war grandios :D Und er tut wirklich alles für seine Familie.

Elliot:
Elliot mochte ich garnicht. So garnicht einfach. Ich meine, er war oft ganz Nett und hat sich bei Araby eingeschleimt, aber zum Ende hin war er dann voll der Psycho.

(Anmerkung: Bei der Romantik und dem Humor geht es nicht darum wie ich es finde sondern wieviel es davon im Buch gibt - 3/5 Federn bei Humor muss nicht negativ sein, es soll nur zeigen das es kein witziges Buch ist)
Spannung: 4/5 Federn
Romantik: 4/5 Federn
Humor: 2,5/5 Federn
Charaktere: 4/5 Federn
Schreibstil: 4/5 Federn
Ende: 5/5 Federn
Cover: 4,5/5 Federn

Auch wenn der Anfang nur ganz okay war, mochte ich das Buch sehr gerne, da mich besonders die letzten Kapitel und das Ende sehr fesseln konnten.

Bethany Griffin ist Highschool-Lehrerin. Mit ihren zwei Kindern und ihrem Ehemann lebt sie in Kentucky und widmet jede freie Minute dem schreiben. Mit "Das Mädchen mit der Maske" eroberte sie nun auch das Gebiet des Fantastischen.

Kommentare:

  1. So ein wunderschönes Cover.
    Und ich habe mich gleich wieder an das Buch erinnert. Das ist eines der Bücher, dessen Cover ich seit Jahren im Kopf habe, mich aber nie an den Titel erinnert habe.
    Jetzt kann ich es mir endlich zulegen, auch dank deiner Rezension <3

    LG Sophia

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    1. Ich kenne das, und freue mich das ich helfen konnte :)

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  2. Hallo liebe Ines! ☺

    Ich hoffe, dass ich dich noch nicht gefragt habe, falls doch, bitte verzeih' mir ...
    Hast du schon vom Bloggernetzwerk gehört? Wenn nicht, dann lass' ich dir mal eben den Link zum Hintergrund des Blogprojekts da:
    https://bloggervernetzt.wordpress.com/an-blogger/
    Jedenfalls bin ich dort seit etwa seit März 2015 Mitglied und würde mich sehr freuen, wenn ich deine Rezension hier zu "Die Stadt des roten Todes" verlinken dürfte. (Und mit deiner Erlaubnis hoffentlich auch in Zukunft ein paar deiner Rezensionen?)
    Und hier sende ich dir noch einen Beispiellink, wie das Ganze im Endeffekt aussieht:
    https://bloggervernetzt.wordpress.com/2015/04/14/das-madchen-mit-der-maske-01-die-stadt-des-roten-todes-von-bethany-griffin/

    Über eine kurze Antwort (gerne hier, ich schaue wieder vorbei) würde ich mich sehr freuen!
    Ganz lieben Gruß ♥,
    Janine

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    1. Hallo Ines,
      danke für die Antwort auf meinem Blog. Vielen lieben Dank für deine Erlaubnis, das freut mein Team und mich natürlich sehr. Da ich hitzebedingt sowieso nicht schlafen kann, werde ich mich gleich mal an die Arbeit machen und schauen, was ich schon alles bei uns vernetzen kann. :)

      Alles Liebe ♥,
      Janine

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  3. Bleibt jetzt nur mehr die Frage, worunter ich diese Rezension hier verlinken darf? 4 oder schon 5 Sterne? :)

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