♠ Talk About: Worum es beim bloggen geht

Ines Caranaubahx | 18 Juni 2014


Talk about... what?: Hier werde ich meine Gedanke über ein ganz bestimmtes Thema anschreiben, darüber reden und mich total auslassen. Die Texte sind meistens Ellenlang, durcheinander, ich werde mich wahrscheinlich hundertmal wiederholen, aber es sind Themen die mich grade irgendwie beschäftigen, also werde ich darüber schreiben.
Manchmal werden die Texte belanglos, oder aber sie befassen sich mit etwas ernstem, oder das ergibt alles irgendwie garkeinen Sinn und alles ist nur runtergerasselt. Aber es geht auch nur darum das ich meine Meinung hier zu bestimmten Themen frei äußern will und meiner Meinung frei Luft machen will, und falls ihr das was ich anspreche genauso seht oder auch nicht könnt ihr mir das ja mitteilen.



Vor ein paar Wochen habe ich mal mit einer Bloggerin geschrieben, und irgendwann kamen wir auf das Thema GFC-Follower, und wieso weshalb warum manche entfollowen etc. Da habe ich spielerisch mit traurigen Smileys und nicht ernst gemeint, gesagt, mich hätte vor ein paar Tagen jemand entfolgt. Ist ja auch kein Problem für mich. Aber daraufhin meinte die anderen Bloggerin dann ich hätte es total verdient. Ich hielt das erst kurz für einen schlechten Witz. Es ging nicht darum das mir jemand entfollowt hatte. Ich meine, klar, ich bin dann traurig das sich einer weniger für mein Geschwätz intressiert, aber ist ja jetzt kein Weltuntergang. Das was mich nur ein bisschen auf die Palme brachte war der Satz an sich. Ich meine - sowas sagt man doch nicht und ein bisschen beleidigt war ich schon. Allerdings fand ich das schon ein paar Minuten später garnicht mehr so schlimm, da ich ja, wie oben erwähnt, weiß das die Bloggerin keine bösen Gedanken darüber hegte.

Allerdings meinte sie danach, es täte ihr leid, aber ich poste nunmal nicht 7 Posts in der Woche und sie könnte es dann ja schon ein bisschen verstehen. Ganz ehrlich? Kann ich ja selbst. Ich bin zwar keiner von denen die jemanden followen wenn er mal nicht schreibt oder seinen Blog vorzeitig auf Eis gelegt hat, aber wenn es andere tun ist es halt so. Ich meine ich hatte in diesen letzten Wochen ja echt sehr wenig bis garnichts gepostet, weil ich eine kurze Bloggerflaute hatte. Aber ich will mich jetzt auch garnicht damit aufhalten und noch darüber reden, die Sache ist für mich abgehakt und ich trage es der Bloggerin auch nicht mehr nach.

Ich wollte nur erzählen wie ich auf das Thema gekommen bin.

Viele Blogger fragen sich ja wie sie Posts schreiben sollen, Rezensionen, wie lang sie sein sollten, wie kurz sie nicht sein dürften, wieviel gespoilert wird, ob alles in einer Rezension einzeln behandelt werden soll (Charakter usw einzeln) oder ob einfach alles unter "Meine Meinung" stehen soll. Ich kannte mal Blogger, die waren der Meinung man sollte nicht mehr zu Twilight oder so rezensionen schreiben weil die Bücher doch eh schon jeder kennt.

Nun, auch ich mache mir oft Gedanken darüber. Habe Angst die Rezensionen sind zu kurz, ich quassel zu viel wie ich jetzt schon wieder tue, ich poste zu wenig, und wenn ich dann doch mal wieder kurz eine Ich-liebe-Blogger-Phase habe poste ich zu viel auf einmal. Ich schreibe immer dasselbe in Rezensionen, ich gebe zuviele gute Bewertungen und hätte von Anfang an kritischer mit Büchern sein sollen etc. Es gibt dutzende an Fragen die man sich als Blogger stellt. Ob man richtig bloggt, ob man es falsch macht. Und auch ich habe Angst irgendwas falsch zu machen, erwische mich oft selbst dabei wie ich in Rezensionen dazudichte etc.

Ich persönliche habe ja am Anfang echt schreckliche, dahingeleiere Rezensionen geschrieben, in denen es meist garnicht um das Buch geht, da ich viele Bücher Jahre zuvor gelesen hatte, sie aber unbedingt Rezensieren wollte um möglichst viele Rezensionen zu haben. Egal ob ich noch etwas davon wusste oder nicht. Desswegen ist meine Reziübersicht auch aufgeteilt, in aktuelle und veraltete Rezensionen. Ich selbst denke mir immer wieder wenn ich vor dem Bücherregal stehe: Von dem Buch hast du nur ne alte Rezension. Les es und schreib ne Aktuelle!

Was passiert? Man ist gestresst. Man empfindet das nicht mehr als Spaß. Man ist vollkommen gefrustet. Hat irgendwann keine Lust mehr. Nach einer vollendeten Rezension ist man froh und glücklich und stolz auf sich, das man es nun doch irgendwie dann mal hinbekommen hat und die nicht ganz so schrecklich ist. Viele Blogger haben darauf keinen Lust mehr, hören auf zu bloggen, legen ihren Blog auf Eis, oder erstellen einen vollkommen neuen um nach ein paar Monaten ohne Bloggen von vorne anzufangen.

Viele Blogger wünsche sich dann auch die alten Zeiten zurück: Als Bloggen noch nicht so wichtig war, nur ein kleines Hobby nebenbei. man hat sich keine Sorgen gemacht ob die Rezensionen perfekt waren - man hat einfach alles aufgetippt was man dachte und voila! Das wars.
Viele Themen beschäftigen uns dann auch im privaten Leben. Manch einer stellt sich vor das Bücherregal und überlegt welches Buch er als nächstes lesen soll, und welches das bekannteste ist oder sowas, denn mal ehrlich, um so mehr ein Buch gehypet wird um so intressanter wird es. Natürlich wollen Leser am liebsten Rezensonen über Neuerscheinungen lesen, um zu Erfahren ob das Buch was für sie ist. Zu alten Büchern gibt es ja schon dutzende Rezis.

Aber was man sich immer wieder sagen muss, und auch ich mir immer und immer wieder sagen muss: Es gibt kein bestimmtes Schema. Du musst nicht 7 Tage die Woche etwas posten wenn du keine Lust hast. Wenn deine Rezension nur eins, zwei Absätze beträgt und dir nichts mehr einfällt, dann ist das eben so. Wenn du keine Lust hast ein Buch zu rezensieren - dann rezensiere es nicht! Wenn du lust hast das verdammte Twilight zu lesen und rezensieren, dann lies es. Ist doch wumpe ob es alt ist, oder anderen die Rezension dazu nicht mehr intressiert, oder das Thema ausgelutscht ist. Es wird immerhin immer irgendwen geben der es liest, auch wenn dann eben nicht alle Leser auf einmal darauf anspringen.

Denn es geht nicht darum was die Leser haben wollen. Es geht hier darum seine Meinung über etwas mitzuteilen das man mag oder nicht, über die Themen zu sprechen die einen interessieren. Es geht hier nicht um eure Leser. Es geht um euch. Denn das hier, das ist Blogger meine lieben Leute. Das muss euch bewusst werden. Jeder Blogger hier hat seinen eigenen kleinen Blog. Und wisst ihr was? Er gehört euch. Nicht euren Lesern, nicht der Öffentlichkeit, nicht euren Eltern oder Freunden, euer Blog gehört ganz allein euch! Ihr könnt machen was ihr wollt! Und es geht nicht darum darüber zu posten was die Leser wollen, es geht darum euren Gedanken eine Stimme zu geben und sie mit anderen zu teilen. Ihr könnt hier kreativ werden, ihr könnt machen und schreiben was ihr wollt! Wenn das euren Lesern nicht gefällt gefällt es ihnen halt nicht.

Viele Blogger vergessen nach einer bestimmten Zeit einfach das es nie darum ging immer nur 'Mainstream' zu posten, über Dinge diegrade angesagt waren. Es ging immer ganz alleine um euch und was ihr zu sagen hattet, und wenn das einem eurer Leser nicht gefällt ist es halt so - das ist aber kein Weltuntergang.

Ich meine, wenn es Blogger gibt die halt jeden Tag was posten und 300 Bücher im Jahr lesen und zu jedem eine ellenlange Rezension schreiben, dann gibt es die halt. Davon gibt es eine Menge. Aber das heißt nicht direkt das ihr das auch tun müsst. Denn jeder Blog ist nach sich selbst abgestimmt.

Man muss hier nichts, was man nicht will. Wenn man grade keine Lust hat was zu posten, dann lasst es bleiben. Am Ende bleibt ihr auf 'ner Bloggerflaute sitzen weil ihr euch dazu gezwungen habt was zu posten obwohl ihr eigentlich garkeinen Anreiz hattet.

Ich meine, mal ernsthaft jetzt. Euer Blog gehört euch! Ihr könnt schreiben was ihr wollt, wie ihr wollt, und wann ihr wollt. Hört auf euch Sorgen zu machen ob die Rezension zu kurz ist, hört auf euch Sorgen zu machen das ihr nicht genug postet. Hört einfach auf euch Sorgen zu machen, findet euren eigenen Bloggerrhythmus wieder und haltet euch nicht an Dinge die andere so und so machen, denn nur wenn man postet wie man möchte wird der Blog auch einzigartig.

Dann gibst du halt 3x hintereinander einem Buch die volle Punktzahl. Dann ist die Rezension halt mal nicht lang und ausgefallen, sondern kurz und präzise. Qualität geht vor Quantität. Was nicht heißt das man auch nicht einen 2 Seiten Aufsatz schreiben darf. Hier dürfen wir was wir wollen.

Und wenn man eine eigene Meinung sagt, egal wie, dann ist das nie falsch. Heißt jetzt nicht wie bekloppt andere Blogger zu beschimpfen wäre okay. Aber ich glaube ihr wisst was ich meine. Hört einfach auf euch Sorgen zu machen, und genießt das Bloggerleben, fangt an zu bloggen wie ihr es für richtig haltet.

Und wie gesagt, ich wollte einfach mal meine Meinung loswerden.

Kommentare:

  1. Ich versteh auch nicht, warum manche Blogger sich selbst so fertigmachen. Ich hab z.B. einfach keine Zeit, zig Mal die Woche zu posten. Und wenn mir deshalb jemand entfollowed, ist mir das herzlich schnurz.
    Auch bestimme ja wohl ich selbst über die Bücher, die ich bespreche und lass mich dabei nur von meiner momentanen Lesestimmung leiten. Ich habe auch Bücher, bei denen sich sicherlich niemand für die Rezi interessiert. So what? Letztlich lese und rezensiere ich immer noch für mich selbst. Auch wenn ich mich natürlich freue, andere auf ein gutes Buch aufmerksam machen zu können :-)

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    1. Naja ich glaube einfach es liegt daran das es zunehmend weniger wird. Viele die ich an Bloggern kenne machen ja jetzt Abi, und d ist ein Post in der Woche schon manchmal erzwungen. Ich hatte es allerdings noch nicht das ich mich dazu zwingen musste Posts zu schreiben, ich habe es dann einfach sein gelassen wenn ich keine Lust dazu hatte. Zu Rezensionen zwinge mich aber schon seit September, denn irgendwie ist meine Lust zu rezensieren irgendwie total weg.

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  2. Du hast so recht. Dieser ständige (eigentlich eingebildete, sich selbst auferlegte) Druck, aktuelle Bücher lesen und rezensieren zu müssen... Was man sich selbst so antut. :D
    Ich versuche dagegen zu halten und mir dann auch bewusst zu sagen, dass ich das machen sollte/lesen sollte, was mir Spaß macht bzw. worauf ich Lust habe. Und gut ist.

    Liebe Grüße :)

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    1. Naja um so länger man bloggt um so wichtiger wird es, weil man die ganze Arbeit die mn reingesteckt hat ja nicht umsonst gemacht haben will, sodass es immer schwieriger wird, mehr wird, und man sich selbst immer mehr Forderungen an sich selbst stellt.

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  3. Wow, was ein Monster-Text. :D

    Also ich finde du hast Recht. Es ist egal wie viel man bloggt: Ob einmal im Monat, einmal in der Woche oder täglich. Das bleibt doch jedem selbst überlassen, einem Blog zu folgen ist die einzelne Entscheidung eines Lesers und wenn jemand meint er wollte meinem Blog nicht über GFC folgen, dann ist das eben so. Auch gibt es kein Regelwerk über's perfekte bloggen. Immerhin geht es um Meinungsfreiheit. Wenn man Rezensionen schreibt, dann schreibt man diese (bzw. sollte man) für sich. Ich bin immer ganz froh nach 1 1/2 Jahren meine alte Rezi nochmal nachlesen zu können und mich so (dank meiner eigenen Worte) besser an das Buch zu erinnern, weil endlich mal der Folgeband erschienen ist. Ich mache das für mich und natürlich ein bisschen dafür meine Gedanken zu dem Buch aus meinem Kopf zu bekommen und zusammenzufassen, dann ggf. drüber zu diskutieren, etc. pp. Aber grundsätzlich tue ich all dies für mich und nicht für Leser XY.

    Mein bestes Beispiel ist wohl meine aktuelle Rezi zu Dark Heroine, in der ich Text-technisch einfach mal den Vogel abgeschossen habe, denn so viel habe ich glaube seit ewigkeiten nicht mehr geschrieben. Und wenn ich nicht viel zu sagen habe (manchmal ist man halt sprachlos), dann gibts eben nur ein kurzes Review oder eben keins. So ist das eben. :D Und wenn mich ein Buch total nervt (Evernight *hust* Hexenkuss *husthust*), dann schreibe ich auch mal ein paar Rezis mit nem guten Klatsch Sarkasmus, einfach, weils mir danach besser geht. <3 :P

    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Jap, genau wie du das machst sollte es sein. Klar ist die Meinung eines Lesers nicht egal, denn was wären wir ohne Feedback? Doch trotz alledem geht es nicht um unsere Leser sondern um uns und was wir damit machen wollen. Denn nicht jeder deiner Leser wird jeden Tag auf deinen Blog gehen und nachgucken was du schreibst. Und die Leser die den und den Post lesen wechseln ja immer. Post 1 findet die eine Hälfte vielleicht unintressant, die andere Hälfte der Leser liest sie aber. Post 2 findet die erste Hälfte dann halt richtig toll und die andere nur öde. Man kann nicht jedem gefallen. Also sollte man nur sich selbst gefallen, und es auf die einzige Richtige Art tun: auf die eigene.

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  4. Okay, wow. Erst mal: Respekt, dass du noch alle zehn Finger hast, nach dem ellenlangen Text da :D
    Und ich kann dir teilweise wirklich nur zustimmen. Es ist jedem selbst überlassen, was er mit seinem Blog macht.
    Aber auf der anderen Seite muss man natürlich auch verstehen, wenn ein/e Blogger/in versucht den Blog auch für die Leser ansprechender zu machen, denn wie schnell verliert man die Lust, wenn man kein Feedback bekommt. Ich weiß noch, dass ich teilweise schon Wochenposts von mir beendet habe, weil sich irgendwie keiner mehr dafür zu interessieren schien.
    Trotzdem verstehe ich manche Blogger nicht, die sich solch einen Stress um Rezensionen machen, dass sie zu kurz oder zu lang sein könnten. Das wichtige ist doch, dass man die Kernpunkte erwähnt und keine Widersprüche in seiner Meinung einbringt. Viele lesen doch eh nur das Fazit, wenn sie das Buch noch nicht selbst gelesen haben. Und jeden Tag zu posten finde ich sooooo übertrieben. Ich achte meist darauf, dass immer ein Tag zwischen zwei Posts drinnen ist, gerade auch, weil früher doch noch drei Personen auf einem Blog unterwegs waren. Mehrmals am Tag und jeden Tag zu posten langweilt den Leser doch und deine Ideen werden schneller ausgehen, als das du 'Hypothenuse' sagen kannst. (Random, aber wat solls ^^)

    Auf jeden Fall ein schöner (und langer) Post ;)

    lg bibi (:

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    1. Naja, ich sage ja nicht das einem die Meinung seiner Leser total egal sein sollte oder so. Immerhin sind die ja sozusagen die, die den Blog unterstützen. Aber ich meinte mit dem Text dann eigentlich auch mehr das man sich nicht nur Gedanken über seine Leser machen soll sondern um sich selbst, was man selbst möchte etc, weil das Bloggerleben dann auch für einen selbst viel besser läuft und viel mehr spaß macht.

      Das mit den Rezensionen... da habe ich jetzt zum Beispiel das Problem :D Ich habe in den letzten Monaten total die Lust am rezensionschreiben verloren, wieso, weiß ich auch nicht. Und zu manchen Büchern weiß ich dann auch praktisch nichts, dann fang ich an daherzulabern und ZACK - habe ich ne lange Rezension, wobei ich lange auch garnicht so gut finde. Es ist halt immer dieses, wenn man es überall anders auch sieht. Also das die Rezensionen ziemlich lang sind. Dann denkt man immer das wäre die richtige Art es zu tun und man müsste auch lange schreiben, ob man noch Ideen hat oder nicht. Und genau das ist das Problem: Es gibt keine richtige Art, es gibt nur seine eigene Art und die ist gut wie sie ist, egal wie :)

      Und danke ♥

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  5. Hallo Ines! :)

    Ich bin deiner Meinung.
    Bloggen sollte Spaß machen, ein Hobby sein, und wenn es dem Blogger keinen Spaß macht und er Posts und Rezensionen unter Druck schreibt, dann merkt man das diesen meiner Meinung nach auch an. Was haben denn die Leser davon, wenn man alle zwei Tage irgendwelche gestressten Posts von sich gibt? Es macht doch viel mehr Spaß, Posts zu lesen, denen man die Freude, sie zu schreiben, auch anmerkt, auch wenn diese Posts nur jede Woche einmal kommen. Ich persönlich lese viel lieber mit Liebe gestaltete und mit Spaß geschriebene Posts, als einen Jeden-Tag-wieder-unter-Stress-Post.

    Und was die Rezensionen angeht, es gibt bestimmt Leser, die noch Rezensionen zu einem gehypten, x-mal rezensierten Buch lesen, einfach, weil sie die Meinung des Bloggers interessiert. Und genau um die Meinung geht es. Nicht, um es den Lesern recht zu machen, denn allen Lesern es recht zu machen, geht sowieso nicht. Sondern um einen individuellen, persönlichen Blog mit der eigenen Meinung und in erster Linie für sich selbst.

    Liebe Grüße
    Dana :)

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    1. Du sagst es genau auf den Punkt :) Bei mir ist es nämlich ebenfalls so: Beispielsweise bei dieser Rezension: http://thecalloffreedomandlove.blogspot.de/2013/11/buchrezi-ich-furchte-mich-nicht.html da habe ich einfach drauflosgetippt und hatte auch voll Lust sie zu lesen, bei vielen Rezis davor und danach kann ich das nicht behaupten. Was mir auch aufgefallen ist: Gestresste, erzwungene Rezensionen hören sich bei einem Blog oft alle fast gleich an. Ist jedenfalls bei mir so ^^ Ich bin nicht stolz drauf aber was solls :D

      Ich hatte übrigens auch überlegt diesne Post hier nicht zu posten, weil ich Angst hatte es liest sich den sowieso keiner durch. Irgendwie ironisch. Ich schreibe einen Post darüber das man schreiben soll wie, wann, wo und warum man will, und ich traue mich kurz selbst nicht.

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  6. WOW Ines das ist wirklich ein elend langer Text, aber mir ging es am Anfang auch so, dass ich alles so perfekt wie möglich schreiben wollte. Doch in der Zwischenzeit sag ich einfach nur noch meine Meinung und dadurch macht es acuh viel mehr Spaß Rezensionen zu schreiben. Man soll sich da einfach keinen Stress machen
    LG Anna ♥

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    1. Ja ich kann nicht ehr aufhören zu schreiben wenn ich angefangen habe :D
      Bei mir ist es genau umgekehrt, mir ging es um Quantität und nicht um Qualität, so viele Rezensionen wie geht, in denen ich dann kaum über das Buch etwas schrieb und nur um die Reihe in allgemeinen, weil ich praktisch nichts mehr wusste. Jetzt bin ich allerdings eher perfektionistisch. Und das ist ja auch garnicht schlimm. Das schlimme ist einfach wenn man für andere perfekt sein will. Wenn man für sich selbst perfek sein will ist das ja nicht schlimm, aber man sollte nicht alles von der Meinung anderer abhängig machen :) Aber ich finde es gut das du schon 'erleuchtet' wurdest was das anging, ich bin grade noch dabei und muss mich immer wieder dran erinnern

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  7. Danke für diesen Post ^-^
    Ich finde, Bloggen sollte auch wirklich das Hobby bleiben, das es zu Anfang ist. Natürlich ist es wichtig, was die Leser denken, ohne Leser macht Bloggen auch keinen Spaß. Aber wenn man sich nur noch danach richtet, geht der Spaß und damit das Tolle am Bloggen doch auch verloren...

    LG MissDuncelbunt

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    1. Natürlich macht Bloggen ohne Leser keinen Spaß, denn wir bloggen ja um jemanden unsere Meinung zu sagen. Aber wenn es niemanden gibt der uns Antwortet dann hört man halt irgendwann auf was zu sagen :p
      Aber wie du auch schon sagtest, wenn man das alles nur noch seinen lesern richtet dann ist das nicht richtig, denn der Blog ist ja dafür da einen selbst und die Meinung wiederzuspiegeln und nicht der Leser. Und wenn der Leser dann irgendwann keine Lust mehr auf den Blog hat geht er eben, aber die anderen 99% bleiben :)

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  8. Wiese Worte! Ich gehe da voll und ganz mit!
    Klar gibt es Blogger, die sehr ehrgeizig sind und unbedingt am laufenden Band ganz megatolle Projekte und Aktionen durchführen wollen. Das ist ok, aber einfach nicht meins. Ich habe zwar auch so Kategorien, schreibe aber eben recht spontan über Dinge, die gerade anstehen und wenn ich keine Lust auf gar nichts habe, kommt eben nur der Wochenrückblick und fertich!
    Und wer das lesen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, alle anderen können gern draußen bleiben... ob ich dann einen Leser mehr oder weniger habe, ist mir relativ egal, ich freue mich am meisten über liebe Kommentare und die bekommt man auch bei wenigen Lesern recht gut, finde ich...

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    1. OMG ich meine natürlich weise Worte, sorry, ist schon spät^^

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  9. Ines, erstmal: Du hast gar nicht so wenige Posts, noch voll normal, ich meine besser als 30 Posts in nem Monat oder? Momentan finde ich das gerade auch voll stressig, wenn ich so viele ungelesene Posts habe, weil ich da dann auch oft ein Kommi hinterlassen will, aber ich brauche immer so lange um welche zu schreiben, da ist mir ein Blog lieber der wenig postet aber dafür qualitativ sehr hochwertig ^-^
    Ich verstehe auch gar nicht, wieso sich so viele Blogger Gedanken darum machen, ob das Buch jetzt aktuell ist oder die Rezension zu kurz, oder was weiß ich noch alles. Ich lasse mir da nicht reinreden nur manchmal wenn in den Kommis dann steht, dass sie gerne meine Meinung zu dem und dem Buch hätten dann schreibe ich halt auch eine Rezi dazu, obwohl ich nicht wirklich Lust drauf hab, aber dann wird es halt eine Kurz Rezi und wird dann auch nicht sofort geschrieben sondern, wenn ich Lust habe. Ich mag diese erzwungenen Post gar nicht, weil ich meine, dass man in erster Linie für sich bloggt und dann erst die Leser. Klar haben die Leser eine große Rolle und auch was die Motivation angeht, wenn ich halt keine Lust habe, dann poste ich auch nichts, außer ich habe einen Post zu einem bestimmten Thema oder so versprochen xD
    Nimm dir den Kommi nicht zu herzen, falls du jetzt ständig darüber nachdenken solltest <33

    May

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    1. Hm.. naja ich weiß auch nicht, ich glaube man versucht es einfach allen Recht zu machen und es so gut wie möglich zu machen oder... ich weiß nicht, so wie andere erwarten vielleicht :D Ich habe das Problem ganz doll bei den Rezensionen. Auch nicht welches Buch ich lese, aber während des schreibens... ob das denn jetzt so gut ist aber da denke ich nicht "Ok, ich schreibe jetzt meine Meinung auf weil ich sie loswerden will" ne, ich denke dann immer daran ob das wohl wer kommentiert und was und bla, bla. Ich muss mir halt auch immer wieder sagen das es in erster Linie um mich geht, aber Gewohnheiten lassen sich einfach nicht so leicht abschütteln :$

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  10. Hallo Ines,

    Also das mit der Bemerkung über Follower und alles find ich ja noch immer lächerlich und taktlos. Und unhöflich eben auch. Aber ich glaub das haben wir eh schon diskutiert und da will ich das Ganze nicht nochmal aufrollen. Ich hoffe nur, du hast der Bloggerin einigermaßen verziehen ^^

    Ich persönlich kann es nachvollziehen wenn man Blogs entfolgt - mach ich ja selbst wenn ich keine Lust mehr auf diesen oder jeden Blog hab, und das ist auch das Recht eines jeden Lesers - und man sollte sich da selbst auch nicht so viel draus machen. Auf einen verlorenen kommen wahrscheinlich 30 gewonnene Leser. Und die Häufigkeit von Posts ist für mich das allerletzte Kriterium um einen Blog zu folgen, wenn man es überhaupt Kriterium nennen will. Bei mir gehts eher in die andere Richtung - mich nerven zu viele Posts mehr als zu wenige Posts. Ich komme da nicht mit lesen und kommentieren nach.

    Und jaaa, mich stört das auch immer so wenn jemand wegen jedem Fitzelchen fragt "passt das so? und geht das so? findet ihr das okay oder das besser oder das?". Im Endeffekt halt ich dann meistens meine Klappe, weil man ja seinen Blog so führen darf wie man will und wenn man Fragen stellen will, dann macht man halt auch das. Wie du sagst, man will es seinen Lesern ja schon recht machen. Und das Problem mit den Rezensionen kennt jeder, der schon mal eine geschrieben hat ;) Ich find, da kommen immer die meisten Zweifel auf. In letzter Zeit bemühe ich mich immer mehr, meine Rezensionen kürzer zu halten, weil ich selbst auch lieber kürzere Rezensionen lese. Aber wenn man zu einem Buch viel zu sagen hat, dann macht man das halt auch. :)

    Hin und wieder - nicht oft - hab ich auch das Gefühl, dass manche Blogger ihre Leseliste danach ausrichten, was grade am neuesten und am meisten in ist. Von mir aus sollen sie das machen. Ich hab ja auch ein Trauma von meinem SuB, was bestimmt viele nicht verstehen können :P! Und ich habe auch definitiv nichts gegen "alte" Bücher. Wie kommt man da nur drauf?

    :)

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    1. Ein Sandykommentar und ich habe nicht geantwortet. Gnah.
      Das mit dem Blogs entfolgen finde ich ja auch überhaupt nicht schlimm. Ich folge um die 300 Blogs und das ist eindeutig zuviel, denn auf dem Dahsboard habe ich garkeine Übersicht mehr und da sind haufenweise Posts von Blogs die ich garnicht so extrem mag. Mir tut es dann natürlich leid zu entfolgen aber irgendwann muss ich das einfach, damit ich mich wieder auf meine persönlichen Lieblingsblogs konzentrieren kann. Aber wie du schon sagtest, wenn der Blogs nicht aufs Eis liegt seit Monaten dann können es ja immer nur mehr Leser werden statt weniger.

      Ich mag deine Rezensionen auch voll, die sind Präzise aber halt nicht Ellenlang. Das finde ich gut und beneidie dich auch manchmal drum, ich laber immer soviel. Aber wie der Post schon aussagen soll: Scheiß druff, muss sich ja keiner durchlesen ^^

      ich weiß, dein SuB und du, das ist die totale Hassliebe haha :D Aber ich finde es gut das du dir das Ziel gesetzt hast die abzuarbeiten. ich beispielsweise kanns auch nicht verstehen, ich mag die Auswahl die mein SuB mir ermöglicht, aber wie gesagt, jedem das seine, und da ist ja auch nichts falsch dran.

      Das meiste habe ich ja auch schon in den Kommentaren oben beantwortet, will mich hier jetzt auch nicht 10x wiederholen. Aber ich freu mich wieder über dienen langen kommentar ^-^

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