† Buchrezi: The Burning Sky

Ines Caranaubahx | 21 April 2017 |


 
Titel: The Burning Sky - Der brennende Himmel
Originaltitel: The Burning Sky
Reihe: The Elements
Autor: Sherry Thomas
Buchart: Taschenbuch
Genre: Fantasy
Teil: 1
Preis: 14,90€ {Ebook 4,99€}
Seiten: 376
Verlag: Drachenmond
Erscheinungsdatum: 28.Februar.2017

Kaufen?


Das Buch ist ein Leseexemplar des Verlages, danke dafür ♥

Aufmachung und Klappentext haben wiedermal dafür gesorgt das ich einfach nicht wiederstehen konnte!


Alles begann mit einem ruinierten Elixier und einem Blitzschlag.

Iolanthe Seabourne ist die größte Elementarmagierin ihrer Generation so jedenfalls wurde es ihr gesagt. Als solche ist es ihre Pflicht und Bestimmung, den Bane, den mächtigsten Tyrannen und Magier, den die Welt je gesehen hat, zu besiegen und damit das Reich vor dem Untergang zu bewahren. Diese Aufgabe käme selbst für den erfahrensten Magier einem Selbstmord gleich ... ganz zu schweigen von einer widerwilligen Sechzehnjährigen ohne Ausbildung. Geleitet von den Visionen seiner Mutter und dem Wunsch nach Rache, schwört sich Prinz Titus, Iolanthe zu beschützen und auf den Kampf gegen den Bane vorzubereiten.
Doch er begeht einen furchtbaren Fehler: Er verliebt sich in das Mädchen, das lediglich ein Mittel zum Zweck hätte sein sollen.
Während die Schergen des Tyrannen immer näher rücken, muss Titus sich entscheiden.
Für seine Mission oder Iolanthes Leben ...

 
 Unser Cover und das Originalcover sind sich wirklich sehr ähnlich, nur das unseres etwas sättiger von den Farben her ist. An sich finde ich das Cover echt schön! Sieht einfach total episch aus.

Originalcover

 
 Ich muss zugeben, ich war von der ersten Seite richtig gefesselt. Irgendwie fand ich die "Einleitung" ist das Buch total spannend, in der die Protagonistin von sich erzählt hat.
Leider hörte es da auch schnell wieder auf.

Ich weiß nicht genau woran es lag, aber ich brauchte für das Buch wirklich ewig. 3 Wochen mindestens, weil es mich nicht richtig mitreißen konnte. Ich las das eBook, und bis 25% war wirklich noch alles gut und ich war gespannt was mich erwarten würde. Durch den Rest musste ich mich allerdings leider ziemlich durchkämpfen.

Am roten Faden merkt man leider das es das erste Fantasy-Buch der Autorin ist. Irgendwas hat mir gefehlt. Während ich die Charaktere wirklich wundervoll ausgearbeitet fand, plätscherte die Story eher vor sich hin. Auch ist es ziemlich schwer ins Buch hineinzukommen - am Anfang verstand ich oft nur Bahnhof.

Der Mittelteil des Buches bis zum Ende hin... ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wie ich ihn finden soll. Klar passieren immer wieder Kleinigkeiten, allerdings nicht viel was ich wirklich wichtig für die Geschichte fand. Ich wollte das es endlich richtig los ging! Allerdings merkte ich schon beim lesen kaum richtige Spannung. Irgendwie wollte mich dieses unterdrückende Szenario und "wir bekämpfen die Bösen" nicht vom Boden holen oder mitreißen - weil ich Gefühlsmäßig überhaupt nicht berührt wurde. Weder fand ich die Bösen richtig böse noch konnte ich andere Emotionen selbst fühlen.

Der Schreibstil ist dafür wirklich gut ausgearbeitet. Ich hatte zwar eins, zwei Stellen im Buch in denen ich in meinem Lesefluss gestolpert bin aber alles in allem hat es mir sehr gut gefallen. Auch die Hauptprotagonisten haben mir allesamt sehr gut gefallen - ich hätte mir nur auch etwas mehr Nebenstory für die Nebencharktere gewünscht. Über die erfahren wir nämlich nur sehr wenig oder dann nur von einem oder zweien.

Das Ende fand ich leider auch solala. Zwar kam erst etwas Spannung auf, aber was dort passiert ist, und worauf man das ganze Buch gewartet hatte, wurde so schnell abgespeist und passierte so schnell das ich dasaß und dachte... "Warte, wie jetzt, das wars? Ist das jetzt wirklich schon passiert?". Irgendwie ging es mir zu schnell, es war zu einfach, dafür das man vorher so ein Drama drum gemacht hat.

Iolanthe/Fairfax:
Iolanthe fand ich schon seit der ersten Seite sympathisch. Sie überdachte immer alles und war, glücklicherweise, nicht naiv. Das hat mir gefallen! Zwar war sie niemand der unbedingt kämpfen wollte, trotz allem war sie eine starke Person die sich nie in der Angst verkrochen hat.

Titus:
Titus ist eine ziemlich schwierige Person, trotz allem konnte er irgendwie Gefühle in mir erwecken und ich konnte ihn nachvollziehen. Er hatte schnell meine Sympathie, auch wenn er hin und wieder sehr gemein war - aber es verstand seine Beweggründe und das war für mich das Ausschlaggebende.

 
Spannung: 2,5/5 Federn
Charaktere: 3,5/5 Federn
Schreibstil: 3/5 Federn
Anfang: 3,5/5 Federn
Mitte: 3/5 Federn
Ende: 2/5 Federn
Cover: 4/5 Federn


Ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut, leider konnte es mich nicht richtig von den Socken hauen. Alles in allem fand ich es weder schlecht noch richtig gut. Ich kann weder eine klare Empfehlung geben noch kann ich es nicht nicht empfehlen - ich denke das kommt sehr auf den Leser an. Daher auch die 2,5 Federn - genau die Mitte zwischen Gut und Schlecht :)


Sherry Thomas immigrierte aus China in die Vereinigten Staaten als sie dreizehn Jahre alt war, und brachte sich selbst Englisch bei, teilweise, indem sie Science Fiction- und Liebesromane verschlang. Sie ist die Autorin mehrerer ausgezeichneter Bücher in diesen Genres und wurde zweimal mit dem RITA-Award ausgezeichnet. Wenn sie nicht schreibt, denkt sie über den Zen und die Komik ihres Berufs nach, spielt Computerspiele mit ihren Söhnen und liest so viele fantastische Bücher, wie sie nur finden kann. Sherry lebt mit ihrer Familie in Houston, Texas
~Website~

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen