Wie Facebookseiten & Instagram "das richtige Bloggen" ruinierten

Ines Caranaubahx | 25 Oktober 2018 | 13 Kommentare
Ich weiß gar nicht, seit wie langer Zeit mein Blog nun schon vor sich hinvegitiert. Er ist noch da, ich liebe ihn noch immer. Und ja, ich liebe auch das Bloggen. Weshalb also bin ich nicht mehr aktiv? Weshalb also ist es so, dass ich nicht an Aktionen teilnehme, keine anderen Blogs besuche und alles was dazu gehört?

Diese Fragen beschäftigen mich schon lange - sehr lange. Und sie alle blieben unbeantwortet, bis ich nun endlich eine Antwort dafür habe. 

Ich vermisse das Bloggen. 

Hört sich bescheuert an, ich weiß. Wenn ich etwas vermisse, wieso tue ich es dann nicht einfach? Die Antwort ist simpel: Ich vermisse alles daran. Alles daran, wie es mal war.

Mittlerweile dominieren Facebook- und Instagramaccounts die "Bloggerwelt". Es geht nur noch darum schöne Bilder zu posten, einen kurzen, schnellen Text zu verfassen. Und die Leser? Die wollen alle nur noch schnell liken, schnell und kurz kommentieren, ohne sich ernsthaft damit zu befassen. Alles ist schnelllebig geworden - und langweilig. 

Und traurig.