♦ Kurzrezi: Talon 3 - Drachennacht

Ines Caranaubahx | 08 Februar 2019

Titel: Talon - Drachennacht
Autor: Julie Kagawa
Genre: Fantasy
Teil: 1 - 2 - 3
Preis: 16,99€
Seiten: 480
Verlag: Heyne fliegt

Kaufen?

Klappentext:

Auch wenn ihr dadurch größte Gefahr droht, hat sich das Drachenmädchen Ember endgültig von der mächtigen Organisation Talon losgesagt. Nun hat sie auch noch ihren wichtigsten Verbündeten verloren: Garret, den Georgsritter, der ihr Feind sein sollte, der sie aber liebt. Obwohl Ember tief für ihn empfindet, hat sie ihn doch von sich gestoßen. Zutiefst verletzt, reist Garret nach London. Dort entdeckt er ein schreckliches Geheimnis über den Georgsorden. Ein Geheimnis, das sie alle, Ritter wie Drachen, ins Verderben reißen könnte. Und er erfährt, dass Ember dabei ist, in eine tödliche Falle zu laufen. Er muss zurück zu ihr...


Meine Meinung:

Puh... dieser Teil war leider nicht so toll, wie ich erhofft habe und irgendwie dann doch. 
An Spannung und Kreativität fehlt es der Autorin auf jeden Fall nicht. Wir lernen unzählige neue Schauplätze und Charaktere kennen, aber nicht nur Fremde: wir lernen in diesem Buch etwas mehr über Garrett und seine Vergangenheit, wo der Fokus im zweiten Band eher auf Riley lag. 

Auf der einen Seite fand ich das auch toll - aber ich war auch so ungeduldig! Ich wollte einfach, dass es endlich weitergeht und alles mal so langsam in die Pötte kommt. Und damit meine ich de roten Faden - denn Action gibt es genug, aber oft einfach so... hmpf, etwas unnötig.

Am meisten hat mich aber das Beziehungsdreieck gestört. Immer ging es hin und her, jeder dachte nur über den anderen nach (über den man grade erst ein ganzes Kapitel las, wie wiederum der an eine andere Person dachte) und naja, ihr könnt euch vorstellen, wie das weiterging.

Auch kamen die Gefühle leider nicht so richtig bei mir an. Vielleicht ja, weil ich andauernd vom ganzen Hin & Her genervt war - wer weiß? Dabei müssen die Protagonisten endlich mal selbst merken, wass ihnen wichtig ist! Riley und Garrett sind nämlich beide auf ihre unterschiedlichen Arten total toll für Ember. Aber das hilft halt einfach nicht, weil die einen genau gegenübergesetzten Charakter haben. Sie sollten am besten einfach zu einer Person werden und das gleicht sich dann  perfekt aus.

Auch hier ging es dann gegen Ende, wie gewohnt, sehr spannend und Energiegeladen zu. Ein Talent von Kagawa, was ich gerne auch ein bisschen mehr in der Mitte des Buches gesehen hätte. Denn immer passiert in den letzten Kapiteln soo viel und man erfährt so viele neue Dinge und dann: BÄM! CLIFFHÄNGER!


Fazit:

Irgendwie mag ich die Idee total, doch stören mich bisher wirklich derbe viele Kleinigkeiten. Ich hoffe, Band 4 wird besser und das es endlich mal vorangeht.


Keine Kommentare: